Liebe und Krieg: Überlebenskunst (Lieben und Krieg, Band 1)

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Autor: Horst Decker

Liebe und Krieg ist eine Reise in die Vergangenheit der Eltern und Großeltern - in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Für mich begann sie mit dem Fund des Tagebuchs von Jan Pucalka.

Was sagen nüchterne Zahlen von Geschichtsereignissen, wenn es um das Schicksal einer Familie geht, in der der Vater noch nicht das Trauma des 1. Weltkriegs überwunden hat und nun seine beiden Söhne mit der Situation konfrontiert sind, als Soldaten am 2. Weltkrieg teilzunehmen.

Die Zwillinge Jan und Kurt, in den Zwanziger Jahren in Berlin geboren und in Mähren aufgewachsen, entschließen sich, sich einer Teilnahme an dem für sie offensichtlich verbrecherischen Krieg zu entziehen. Um einer Zwangsrekrutierung zu entgehen, wählen sie jedoch unterschiedliche Wege. Während Jan eine Arbeit in einem Krankenhaus annimmt, geht Kurt in die Höhle des Löwens. Er meldet sich bei der SA und wird kurz darauf von der Allgemeinen SS übernommen und nach Lodz kommandiert. Dort setzt er seine Fähigkeiten und Kräfte ein, um so weit es in seiner Macht steht, Schlimmes zu verhindern.

Ihr Vater Josef, dessen Lebensweg zufällig den Hitlers gekreuzt hatte, gewinnt durch diesen Umstand erhebliche Macht, die er nach ersten Irritationen nutzt, um seine Kinder zu unterstützen.

Liebe und Krieg ist eine Serie, die die reale Situation 1939 bis 1945 abbildet und in eine fiktive Handlung einbettet. Bekannte Größen des Dritten Reichs sind Teil der Handlungen und sind in fachlichen Fußnoten real beschrieben. Es istein Romanwerk, das die Nöte, Ängste und Lebensumstände der Bevölkerung aufzeigt und beschreibt, welchen Einfluss das Handeln der Mächtigen auf den Alltag und das persönliche Leben der Menschen hatte und welche Verwerfungen es bewirkte.

Der vorliegende Band I, Überlebenskunst beschreibt die Situation in Deutschland vor Gründung des Dritten Reichs bis zur Niederlage und Besetzung Polens. Er handelt im Berlin der Zwanziger Jahre, in Friedek-Mistek nach der Annexion Böhmen und Mährens und in Lodz bei und nach der Besetzung Polens. In Lodz vor allem in dessen Elendsviertel Baluty, das im Februar 1940 zusammen mit zwei weiteren Stadtteilen Lodz zum Ghetto Litzmannstadt wird.

488 Seiten

22,86 x 15,24 x 2,79 

ISBN 9798848319415