Renidere Verlag
Gegen Wind
Gegen Wind
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Autorin: Gerti Tetzner
Anfang der 1980er Jahre verhinderte die Stasi die Veröffentlichung: Der Druck wurde gestoppt, das Buch verboten. Jetzt erscheint Gerti Tetzners von einer realen Geschichte inspirierter Roman zum ersten Mal.
Kristina glaubt an das, was noch wachsen kann. Als Leiterin eines Kindergartens findet sie Wege, starre Vorgaben zu umgehen. Und so entsteht vor ihrem Kinderhaus ein grüner Garten, dem Schotterboden des Neubauviertels abgerungen – eine Oase, frei von Kontrolle. Doch als ein Sündenbock gesucht wird, richtet sich das bislang unsichtbare Räderwerk der Macht gegen ihre Welt.
»Eine Lücke in der Literaturgeschichte wird geschlossen.« Volker Weidermann, Die Zeit
»Gerti Tetzners Blick auf die DDR hat gefehlt.« Krischa Hasselbach, Inhaberin der »Buch Disko«
Enthält ein Interview mit der Autorin
Rezension
»eine Entdeckung!« ("FOCUS")
»›Gegen Wind‹ ist auch heute noch eine lohnenswerte Lektüre, eine Parabel des Widerstands.« Klaus Rimpel ("Münchner Merkur")
»Ihre poetischen Sätze enden teils im Nirgendwo. Nicht alles wird abgerundet undausgestaltet – und behält so seine Faszination.« Sebastian Fischer ("dpa")
»Wie durch eine Zauberkraft aber fühlt man sich beim Lesen geradezu in die Gegenwart hineingeschleudert.« Ida Kretzschmar ("Märkische Oderzeitung")
»Jedes Wort hat da seinen Platz, jedes Bild eine ganz eigene Ausdruckskraft, die auch heute noch mitreißt.« Welf Grombacher ("Nordkurier")
»Jetzt kann man den Roman endlich lesen. [...] wie eine Flaschenpost, die umhertrieb und nun gefunden wurde. Eine gesellschaftliche und literarische Zeitkapsel.« Xaver von Cranach ("Der SPIEGEL")
»Lassen wir uns doch mal nachschauen, nach gemeinsamen Erfahrungen in Ost und West... [...] Dieses Buch kann ein spannender Teil dieser gemeinsamen Suche sein« Regine Bruckmann ("radio3 vom rbb")
»Dieser Roman, einem Gesellschaftsideal verpflichtet, geht aufs Ganze, stellt der DDR eine Quittung aus, die ebenso das heutige Deutschland betrifft.« Irmtraud Gutschke ("der Freitag")
»Und wieder ist da dieser Tetzner-Sound, eine Sprache, die flirrt und sich entzieht, um dann plötzlich ganz klar zu sein.« Gerrit ter Horst ("Der Tagesspiegel")
Gebundene Ausgabe
1 schwarz-weiß-Abbildung
240 Seiten
Maße: 21,4 x 13,1 x 2,8 cm
Aufbau Verlage GmbH
978-3-351-04290-5
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